JETZT GEHT'S LOS

"Ich.Du.Wir.Fürs Land." hat begonnen. In Bayern und Niedersachsen, in Schleswig-Holstein und Thüringen... In den nächsten vier Wochen bewegt Landjugend das Land.

ICH.DU.WIR.FÜRS LAND. in Deiner Nähe

Bund der Landjugend Württemberg-Hohenzollern Bund Badischer Landjugend e.V. Landjugend Württemberg Baden Landjugend RheinhessenPfalz Landjugendbund Saar im Bauernverband Saar e.V. Landjugend im Bauern- und Winzerverband/Rheinland-Nassau e.V. Hessische Landjugend Landesverband Rheinische Landjugend e.V. Westfälisch-Lippische Landjugend e.V. Niedersächsische Landjugendgemeinschaft e.V. Bayerische Jungbauernschaft e.V. Landjugendverband Thüringen e.V. Landjugendverbund Sachsen-Anhalt e.V. Sächsische Landjugend e.V. Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V. Landjugendverband Schleswig-Holstein e.V. Landjugendverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

11 Landkreise, 224 Gruppen und über 5000 Hände packen in Brandenburg an!

Zwölfte 48-Stunden-Aktion in Brandenburg mit 224 Gruppen in 11 Landkreisen

„Wir fürs Land!“ lautet das Motto der zwölften 48-Stunden-Aktion vom 15.-17. Mai 2009 in Brandenburg. Am kommenden Wochenende greifen ca. 2.775 Kinder, Jugendliche, Schüler, Azubis, junge Feuerwehrleute, Sportler, Kirchen- und Vereinsmitglieder zu Schippe, Säge, Pinsel oder Stift um etwas für die Nachbarn, die Gemeinde oder für den Jugendclub zu tun. In 11 Landkreisen werkeln 224 Gruppen in Ortsteilen, Dörfern und Städten am Freitag, Samstag und Sonntag oder an allen drei Tagen.

In Groß Woltersdorf (PR) arbeiten Prignitzer Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Gästen aus Polen und dem Wahrberge-Verein an einem Waldlehrpfad. In Kyritz (OPR) geht es an den Bau einer Dirt-Bahn, den Aufbau eines Spielplatzes und Renovierungsarbeiten im Jugendfreizeitzentrum (JFZ). Die Betreuer rechnen wieder mit mehr als 50 Teilnehmer, unter anderem vom Kyritzer Jugendparlament, dem JFZ, dem Jugendclub Cosa Nostra, dem Ostprignitz-Jugend e.V. und anderen Partnern. Unterstützung kommt von der Stadt, von der Outlaw gGmbH, JNWB e.V. und verschiedenen Sponsoren.

In Wusterhausen (OPR) unterstützen die fleißigen Helfer unter anderem die Tour de Prignitz. In Linum (OPR) baut der Karweseer Jugendclub mit Unterstützung des Naturschutzbundes (NABU) ein Storchennest. Die Beetzer (OHV) wagen sich an die Renovierung ihres denkmalgeschützten Klubs und in Germendorf (OHV) wird während der Aktivitäten im Jugendclub übernachtet.

 

 

Die Minister Holger Rupprecht (Jugend) und Dietmar Woidke (Ländlicher Raum) sind die Schirmherren dafür, dass Bushaltestellen, Spielplätze und Friedhöfe neu gestaltet werden, dass neue Bolz- und Volleyballplätze entstehen, Baumpflanzaktionen stattfinden, Dorfteiche und andere Flächen entrümpelt, neue Wege und Grillecken gebaut werden. BB-Radio unterstützt die Aktion als Medienpartner.

Traditionell große Resonanz findet die Aktion im Elbe-Elster-Kreis. Mit Unterstützung des Kreisjugendringes und des Jugendamtes wirbeln dort allein
112 Gruppen mit 1.277 Teilnehmern, das sind mit weitem Abstand die meisten Gruppen in einem Landkreis. Landtags -und Bundestagsabgeordnete, Landräte,
Bürgermeister, Amtsdirektoren und Kommunalpolitiker haben ihren Besuch zugesagt und leisten damit moralische, zum Teil aber auch finanzielle
Unterstützung.

Unterstützung wird benötigt

Unterstützt werden die Jugendlichen vielfach durch die Kommunen, Ämter und Landkreise. Sie helfen mit kleineren finanziellen Zuschüssen oder der
Bereitstellung von Technik. Auch Betriebe der Region und Vereine lassen die Jugendlichen nicht im Regen stehen. Trotzdem wird noch dringend Hilfe
benötigt. Angebote nimmt der Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V. unter Tel: 0700-52635838 (12 ct/min) oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
entgegen.



Ziele der Aktion

Landjugendliche sind aktiv, haben Verantwortungsbewusstsein und wollen sich in ihrer Kommune engagieren. In den bestehenden politischen Strukturen werden sie nicht ausreichend ernst genommen, vieles dauert ihnen zu lange. Mit dieser Aktion haben viele Gruppen die Möglichkeit erhalten, in einem selbst bestimmten überschaubaren Zeitraum innerhalb der 48 Stunden eine  für wichtig erkannte Aufgabe selbstständig zu lösen und sich Unterstützung zu suchen. Die Resonanz zeigt den Erfolg eines solchen projektorientierten Ansatzes in der Jugendarbeit.

Nicht zuletzt wollen die Organisatoren der 48-Stunden-Aktion aber auch auf die Schwierigkeiten der ländlichen Jugendarbeit hinweisen, die oftmals in
der mangelnden Akzeptanz jugendlichen Engagements und jugendlicher Verhaltensweisen, in der ausgesprochen unzureichenden finanziellen- und
personellen Grundausstattung und in der oftmals fehlenden Infrastruktur Verkehrsmittel, Arbeitsplätze, Freizeitangebote) des ländlichen Raumes
liegen. Viele Kommunen und Ämter, die sich für ihre Jugendlichen engagieren, sind bereits an der Grenze des finanziell Machbaren angelangt.

Dirk Budach

Infos:
Andrea Förtsch:
Funk 0162.9861605,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.